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Nach Attacke: Staiger lehnte Boulevard-Anfragen ab und ruft zur Einforderung der Pressefreiheit auf

24 September 2010


Nachdem Marcus Staiger, Chefredakteur von Rap.de, von dem Hirntot-Künstler Blokkmonsta geschlagen wurde (MeinRap.de berichtete), wollte auch die Boulevardpresse ein Stück vom Kuchen ab. Wie Staiger in einer aktuellen Stellungnahme auf Rap.de erklärte, lehnte er jedoch jegliche Anfragen von RTL, B.Z. und Co. ab:


“Ich weiß, wie die öffentlichen Medien Hip Hop darstellen und ich könnte ihnen stundenlang etwas zu den Hintergründen erzählen. Am Schluss kommen dann trotzdem nur drei Minuten heraus, die nichts mit der Wahrheit zu tun haben. Dazu werde ich nicht beitragen.”


Um derartigen Vorfällen in Zukunft vorzubeugen, schlägt der Berliner vor, dass sich die wichtigsten Rap-Medien zusammen an einen Tisch setzen und eine Lösung zur Wahrung der Pressefreiheit suchen.


“Ich habe schon mit Toxik von hiphop.de telefoniert und ich weiß von mehreren kleineren Redaktionen und Bloggern, die ebenfalls schon bedroht und angegriffen wurden. Das muss defintiv ein Ende haben. Das darf man in Bezug auf die freie Meinungsäußerung nicht durchgehen lassen! Da müssen wir uns zusammentun und ich hoffe, dass 16bars.de, meinrap.de, die JUICE, die Backspin und Mixery da auch noch mitmachen.“


Im Forum diskutieren.


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