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Mein Rap #102 – Laruzo

23 Oktober 2014

Laruzo Pressefoto distri

Foto: distri


In unserer Rubrik “Mein Rap” stehen uns Stars, Untergrund-Größen und Newcomer Rede und Antwort über ihre Musik, den Werdegang und Zukunftspläne. Heute mit Laruzo.


Warum rappst Du?

Mit Rappen habe ich schon sehr früh angefangen, aber so richtig ernst erst ab der Zeit, als der Ruhrpott wieder richtig Welle gemacht hat – mit Manuellsen, Snaga, Pillath, Fard usw. Das hat mich richtig motiviert .


Seit wann bist Du da aktiv?

Mit 15 habe ich angefangen, auf Battles und Jams zu gehen.


Wie hat sich Dein Rap seitdem verändert?

(lacht) Ich glaube, in der Zeit von 16 bis 18 tausendmal. Ich hab mich da immer an Vorbildern orientiert, die zu der Zeit angesagt waren, was für das Alter normal ist, denke ich. Ab 18 hab ich dann richtig angefangen, mich selber zu produzieren und dadurch hat sich meine Musik von alleine in eine Richtung entwickelt.


Wer oder was hat Dich beeinflusst?

Viele verschiedene Musikrichtungen. Klar, HipHop am meisten, aber in unserer Familie wurde auch schon immer viel Bob Marley, Alpha Blondy und Afrikanisches gehört. Das hat mich auch sehr beeinflusst, auch viele Pop-Sachen. Deswegen kann ich auch nicht nur puren Rap machen, weil ich es einfach liebe, wenn etwas rhythmisch ist oder gut und leicht ins Ohr geht.


Lebst Du von der Musik?

Leider noch nicht, ich bin neben der Musik noch ganz normal am arbeiten und hoffe natürlich, dass ich das, was ich am liebsten in der Welt mache, eines Tages mal zum Beruf machen kann.


Was ist für Dich Dein wichtigstes Release?

Mein Song “Achterbahnfahrt”. Ohne den wäre ich jetzt nicht hier, da distri durch dieses Video auf mich aufmerksam geworden ist.



Was kann man von Deinem nächsten Release erwarten?

Etwas rhythmisches. So ein Ding, das man auch im Club spielen kann.


Wenn Du Fremden nur ein Lied von Dir vorspielen könntest, welches wäre das?

Auf jeden Fall “Chillen”, weil es ein Song ist mit dem jeder sich identifizieren kann.


Was denkst Du, als wer Du in der Szene wahrgenommen wirst?

Als Newcomer.


Wer sind Deine Lieblingsproduzenten?

Meine  Lieblingsproduzenten… (überlegt) Also auf jeden Fall Timbaland, ganz klar. Stargate und Noah “40″ Shebib sind auch mega. Aus dem deutschen Bereich ist Shuko ein ganz krasser Produzent!


Gibt es Wunschfeatures?

Wunschfeature ist ganz klar Xavier Naidoo, gerne auch Joshimixu, RAF Camora, Lary und Marteria. Das sind alles sehr innovative Künstler.


Hast Du auch schon mal überlegt den ganzen Kram einfach hinzuwerfen?

Ja, schon ein paar mal, aber das immer nur, wenn nicht alles so gelaufen ist, wie ich mir das gewünscht habe. Aber ich wusste immer tief in meinem Inneren, dass ich das niemals hinwerfen kann.


Planst Du, in 5 Jahren noch zu rappen?

Na, klar – und hoffentlich auch noch in 20.


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