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In einer seiner zahlreichen JUICE-Kolumnen schrieb Falk einst darüber, warum ein Rapper stets Präsenz zeigen sollte – es könne sonst ein böses Erwachen für Künstler als auch Fans geben. Ohne regelmäßigen Output könnten die Hörer die Entwicklung des Rappers nicht nachvollziehen, wenn der Sprung vom Gold behangenen Clubstyler zum Tee trinkenden Conscious-Rapper zu plötzlich kommt. So erging es wohl auch Samy Deluxe, dessen Weg vom spittenden Kiffer zum singenden Moralapostel für den Geschmack der Hörer etwas zu schnell beschritten wurde.
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Kaum ein Rapper hat in der jüngeren Zeit so sehr die Meinungen der Hiphop-Gemeinde gespalten wie der aus New Orleans stammende Lil Wayne. Seinen eigenwilligen Stil kann man wohl nur lieben oder hassen, eine gewisse Individualität kann man ihm jedoch kaum absprechen. Genie und Wahnsinn liegen bekanntlich dicht beieinander. Nachdem “Tha Carter III” von Fans und Kritikern hochgelobt wurde, wagt sich Wayne für sein neues Album in neue Lande. Ein Rock-Album von Weezy F. Baby - kann das funktionieren?
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“Üüüüääärrrrch… and they know it’s me.” Die Thornton-Brüder Pusha-T und Malice, besser bekannt unter dem Namen Clipse, haben ihr drittes Album fertiggestellt. “Til The Casket Drops” lautet der Titel des mittlerweile schon seit einigen Jahren angekündigten Nachfolgers zum von Fans und Kritikern gleichermaßen hochgelobten “Hell Hath No Fury”. Die Erwartungen sind hoch, die Messlatte noch höher - hält das Hiphop-Duo aus Virginia diesem Druck stand?
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Nicht alle Künstler in der deutschen Rapszene haben sich durch das große Labelsterben 2009 entmutigen lassen. Zwar waren davon fast ausschließlich die Labels großer, etablierter Künstler betroffen, dennoch ließen sich Pimpulsiv, die Newcomer DNP und Sudden nicht davon abschrecken und gründeten kurzerhand das Label „Trailerpark“. Mit der „Crackstreet Boys“-EP ist nun auch das erste Release zu erwerben.
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Lange Zeit haben Snaga & Pillath ihre Fans auf neues Material warten lassen. Zwar hatte Snaga mit Fard als „Talion“ im Gegensatz zu Pillath weiterhin von sich hören lassen, doch hatte dieses Projekt nicht wirklich viel mit einem Snaga&Pillath-Album gemeinsam. Nach der Trennung von Deluxe Records und dem Umzug zur neuen Labelheimat „Ruhrpott Illegal“ erschien nun endlich der Nachfolger zu „Aus Liebe zum Spiel“, schlicht und einfach mit „II“ betitelt.
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Nachdem sich Kollegah einen kurzen Kollabo-Ausflug genehmigt hatte, um mit German Dream-Member Farid Bang das nach eigener Aussage „asozialste Deutschrapalbum ever“ aufzunehmen, kehrt der Boss der Bosse mit dem „Zuhältertape 3“ zu seinen Wurzeln zurück und lässt diese damit gleichzeitig hinter sich, indem er die als Trilogie angedachte Mixtapereihe vervollständigt.
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Der Markt für Instrumentalmusik mit HipHop-Einfluss ist definitiv überschaubar. Wenn sich auch RJD2 durch “Deadringer” zum Vorzeigeobjekt dieser Randsparte mauserte, so ist auch Blockhead längst kein unbeschriebenes Blatt mehr. Nicht nur, dass er mit Aesop Rocks “Daylight” einen zeitlosen Untergrundklassiker produzierte, auch solo verschaffte er sich durch “Music by Cavelight”, “Downtown Science” und zuletzt “Uncle Tony’s Coloring Book” Respekt in der Szene.

