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Abroo und Dra-Q haben eine Gemeinsamkeit. Wenn man im Fotoalbum des Deutschrap bewusst blättern würde, würde man sie erkennen. Im Hintergrund stehen. Abroo, der Typ, der neben Casper und Separate bei den im Nachhinein zum Himmel gehypten Kindern des Zorns rappte. Der Typ, der sich Buckwheats auf den Unterarm tätowierte und irgendwann dann mit Joe Rilla rumhing. Dra-Q ergeht es da noch schlimmer. Der Typ aus der McDonalds-Werbung ist er. Die jahrelangen Verdienste – niemand weiß sie zu schätzen. Die Geburtsstunde der Antihelden.
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Erst Teeniestar in der TV-Serie „Degrassi“, dann zwei von der Rapszene weitestgehend unbeachtete Mixtapes, ein Signing bei Young Money, der Durchbruch mit dem „So Far Gone“-Mixtape, ein Dutzend Charthits, zwei Grammy-Nominierungen und jetzt also das Debütalbum – Aubrey Drake Graham wurde innerhalb kürzester Zeit zum internationalen Rap-Superstar und liefert nun mit „Thank Me Later“ eine erste Bestandsaufnahme ab.
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Nach “Hoetry” und “HURZ” jetzt also “Hepatitis P”. Pimpulsiv befolgen weiterhin ihre Linie, jeden Albumtitel mit dem Buchstaben H beginnen zu lassen. Auch inhaltlich bleiben sich Pimpulsiv treu. Entsprechend dem Trailerpark-Kontext, in den sich die Jungs mit ihrer neuen Labelheimat eingeordnet haben, wird also der Alltag in der Unterschicht ausgiebig beweihräuchert und zelebriert.
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Wer hätte das vor einem Jahr gedacht, dass Dendemann in einer Single resignierend für den Verwurf intelligenter, weltverbessernder Ideen plädiert und dafür auch noch das Argument „Stumpf ist Trumpf“ anführt? Gepaart mit Crossover-Sound, Vokuhila-Schnitt und Schnauzbart war das ziemlich harte Kost für Fans der ersten Stunde. Mitunter wollte man den Hamburger Wortakrobaten selbst zitieren: „Sachma – gehtsnoch?“
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Ich muss zugeben: Kraftklub sind schon clever. Im Pressetext zu „Adonis Maximus“ nehmen die Jungs so ziemlich alle Kritikpunkte vorweg, die einem nur einfallen. Ich fühlte mich in meiner Antipathie ertappt. Überproportional große Hornbrillen, College-Jacken und dann auch noch der Versuch, Rap mit Indie zu paaren – das roch alles nach krampfhaft individueller, alternativer Musik, die kichernd auf Bad-Taste-Parties gehört wird. Da liegt sone CD dann auch mal nen Monat oder länger unangetastet rum.



