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Artikel der Reviews Kategorie

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3 Aug 2010
Antihelden – Kein Happy End (Review)

Abroo und Dra-Q haben eine Gemeinsamkeit. Wenn man im Fotoalbum des Deutschrap bewusst blättern würde, würde man sie erkennen. Im Hintergrund stehen. Abroo, der Typ, der neben Casper und Separate bei den im Nachhinein zum Himmel gehypten Kindern des Zorns rappte. Der Typ, der sich Buckwheats auf den Unterarm tätowierte und irgendwann dann mit Joe Rilla rumhing. Dra-Q ergeht es da noch schlimmer. Der Typ aus der McDonalds-Werbung ist er. Die jahrelangen Verdienste – niemand weiß sie zu schätzen. Die Geburtsstunde der Antihelden.

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2 Aug 2010
Eko Fresh – Was kostet die Welt? (Review)

Nach „Ich bin jung und brauche das Geld“ über „Hart(Z) 4“ jetzt also „Was kostet die Welt?“ – Geld scheint im Hause Bora eine wichtige Rolle zu spielen. Auch im Intro verkündet Eko selbstbewusst: „Ob ihr wirklich richtig steht, merkt ihr, wenn das Business geht“ – wenn er sich da mal nicht irrt.

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31 Jul 2010
Drake – Thank Me Later (Review)

Erst Teeniestar in der TV-Serie „Degrassi“, dann zwei von der Rapszene weitestgehend unbeachtete Mixtapes, ein Signing bei Young Money, der Durchbruch mit dem „So Far Gone“-Mixtape, ein Dutzend Charthits, zwei Grammy-Nominierungen und jetzt also das Debütalbum – Aubrey Drake Graham wurde innerhalb kürzester Zeit zum internationalen Rap-Superstar und liefert nun mit „Thank Me Later“ eine erste Bestandsaufnahme ab.

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30 Jul 2010
King Orgasmus One – La Petite Mort 2 (Review)

La Petite Mort, der kleine Tod, ist ein Synonym für den weiblichen Orgasmus und damit prädestiniert für King Orgasmus One, der auch im zweiten Teil der Reihe wieder Marquis de Sade feiert und möglichst brutale Punchlines gegen Alice Schwarzer, Schlampen und Rapper schießt…

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24 Jul 2010
Kay One – Kenneth allein zu Haus (Review)

Gut Ding will Weile haben. Ganze 9 Jahre nach seinem ersten Plattendeal bei Royalbunker erschien nun endlich das von der Fanbase heiß erwartete Debütalbum von Kay One – und wurde von diesem auch noch als etwas ganz anderes angekündigt, als man erwarten würde.

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8 Jul 2010
Pimpulsiv – Hepatitis P (Review)

Nach “Hoetry” und “HURZ” jetzt also “Hepatitis P”. Pimpulsiv befolgen weiterhin ihre Linie, jeden Albumtitel mit dem Buchstaben H beginnen zu lassen. Auch inhaltlich bleiben sich Pimpulsiv treu. Entsprechend dem Trailerpark-Kontext, in den sich die Jungs mit ihrer neuen Labelheimat eingeordnet haben, wird also der Alltag in der Unterschicht ausgiebig beweihräuchert und zelebriert.

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2 Jul 2010
JAW – Täter-Opfer-Ausgleich (Review)

Ganze 4 Jahre ist es her, dass JAW uns seinen „Schock fürs Leben“ näher brachte. Nach den Projekten mit Hollywood Hank und PCP meldet er sich nun mit einem Solo-Release zurück, um den „Täter-Opfer-Ausgleich“ vorzunehmen.

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27 Mai 2010
Maurice – Blick vom Balkon (Review)

Eine News auf Mixery Raw Deluxe, ein JUICE-Exclusive, eine Auszeichnung zum Demo des Monats, ebenfalls in der JUICE, und ein Interview mit der Backspin. Dank Maurice und seinem Debütalbum „Blick vom Balkon“ kriecht Bamberg langsam, aber sicher auf die HipHop-Landkarte.

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18 Mai 2010
Dendemann – Vom Vintage verweht (Review)

Wer hätte das vor einem Jahr gedacht, dass Dendemann in einer Single resignierend für den Verwurf intelligenter, weltverbessernder Ideen plädiert und dafür auch noch das Argument „Stumpf ist Trumpf“ anführt? Gepaart mit Crossover-Sound, Vokuhila-Schnitt und Schnauzbart war das ziemlich harte Kost für Fans der ersten Stunde. Mitunter wollte man den Hamburger Wortakrobaten selbst zitieren: „Sachma – gehtsnoch?“

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24 Apr 2010
Kraftklub – Adonis Maximus (Review)

Ich muss zugeben: Kraftklub sind schon clever. Im Pressetext zu „Adonis Maximus“ nehmen die Jungs so ziemlich alle Kritikpunkte vorweg, die einem nur einfallen. Ich fühlte mich in meiner Antipathie ertappt. Überproportional große Hornbrillen, College-Jacken und dann auch noch der Versuch, Rap mit Indie zu paaren – das roch alles nach krampfhaft individueller, alternativer Musik, die kichernd auf Bad-Taste-Parties gehört wird. Da liegt sone CD dann auch mal nen Monat oder länger unangetastet rum.