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Der Ersguterjunge-Rapper Bizzy Montana geht mit dem finalen Teil seiner “Mucke aus der Unterschicht”-Trilogie wieder genau dahin, wo er schon bei den beiden Vorgängern war. Von ganz unten, da wo das Leben hart ist, aus der Perspektive des gemeinen Volkes, bringt er Melancholie und Trauer, Hilf- und Hoffnungslosigkeit. Das ist kein Bling Bling Rap. Hier soll nicht im Club abgegangen werden. Das ist Musik, um den Leuten ganz unten eine Stimme zu geben, Mukke aus der Unterschicht eben.
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Royce Da 5’9″ und Joe Budden sind meine zwei Lieblingsbeispiele für Künstler, die trotz großartiger Alben, individueller Rapstyles und reichlich Motivation einfach vom Major-Deal zum Underground-Geheimtipp abgerutscht sind, wo Joell Ortiz und Crooked I schon seit geraumer Zeit herumdümpeln. Mit vereinten Kräften endlich den großen Durchbruch erkämpfen? Leider nein.
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Der Kölner Dr.Knarf führt schon seit Jahren ein relatives unauffälliges Dasein im sogenannten Deutschrap-Game, ohne große Ansagen oder Promo-Stunts und ist damit wohl in die Kategorie Geheimtipp einzuordnen. Trotz positiver Resonanz im Web 2.0 schafft es das im April hochgeladene Video “Rap Superstar” bisher erst auf 11.500 Klicks. Gehen wir der Sache auf den Grund.
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Australischer Rap ist in Deutschland weitgehend irrelevant. Ich möchte sogar so weit gehen: Australischer Rap ist in Deutschland noch nicht einmal bekannt. Zwar ist es nicht sonderlich überraschend, dass Australien über eine gewisse Hiphop-Szene verfügt, aber viel weiter geht unser Wissen nicht. Dies könnte sich bald ändern.
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Obwohl House Of Pain lange vor meiner Zeit ihre Blüte hatten, fand ich schon immer schade, dass Everlast damals sein Mikrophon an den Nagel hing, um der Welt mit der Gitarre als Whitey Ford den Blues zu singen. Zugegeben: Er hat seine Sache sehr gut gemacht, “Eat At Whitey’s” ist ein absolut großartiges Album, das in jedem Plattenregal stehen sollte. Trotzdem war ich freudig überrascht, als ich hörte, dass Everlasts brachiale Stimme in der Formation La Coka Nostra wieder in Rap-Versen zu hören sein wird.





